Elementwasser

Hier kommen Eure ganz persönlichen Rezepte rein. Oder fragt einfach ob jemand ein passendes Rezept für Euren Zweck hat.
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Cyrano
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Elementwasser

Beitrag von Cyrano » Mo 16. Feb 2015, 20:55

Ich habe vor einigen Jahren ein Handfasting-Ritual von Freunden geleitet, so in etwa meine 'letzte' magische Handlung. Für das Ritual, da es sehr Elementbezogen gestaltet wurde, habe ich ganz spezielles Wasser hergestellt - gestärkt mit den vier Elementen.

Frisches Regenwasser stehend für sich selbst und das Element Wasser, die Phiole stand zudem eines Tageshälfte (nachts) im Lichte des Vollmondes zur Stärkung der Energie des Wassers und eine Tageshälft im Sonnenlicht um das Wasser mit der Energie des Feuers zu verstärken. Eine Tageshälfte verbrachte die Phiole draußen zu einer windischen (zu dem Zeitpunkt stürmischen) Zeit - das interessante hierbei - ein sehr schwerer Blumenkübel wurde vom Sturm mitgerissen und umgeworfen, diese kleine Phiole stand am nächsten Morgen draußen als sei nichts gewesen, daran sieht man schon, was für Energien da bereits drin gesteckt haben. Hier kam also das Element der Luft ins Spiel. Die letzte Tageshälfte verbrachte die Phiole in der Erde eingegraben, nur die Flaschenöffnung lugte aus dem Boden heraus. Das Element sollte auch hier klar sein.

Geweiht wurde für das Ritual damit der Kreis, und die einzelnen Elementsymbole (Kerze, Federn, Wasser (frisch aus dem dortigen Bach) und die Kristalle für die Erde).

Balinus

Beitrag von Balinus » Mo 16. Feb 2015, 21:18

Aus deinem Geschriebenen sehe ich, das du in deiner praktischen Arbeit kein Anfänger bist. Hast du nach literarischen Quellen gearbeitet, oder mehrheitlich aus deiner Intuition ? Aufjedenfall es gut mit Energie aufgeladen. Habe es selbst noch nicht praktiziert, aber habe ähnliche Erfahrungen von einer Bekannten gehört, die auch mit Elementaraufladungen gearbeitet hat. Sie hat auch erst viele Jahre nach mir angefangen zu praktizieren, ist aber strait über Jahre am Ball geblieben und so mir in der Praxis weit vorraus. Hatte aber auch mit einem Lama, einen sehr guten Lehrer.

Cyrano
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Beitrag von Cyrano » Mo 16. Feb 2015, 21:26

Ich selbst war immer ein sehr theoretischer Typ, habe mich in der Vergangenheit belesen, aber mich dann immer gescheut etwas einfach mal zu probieren und umzusetzen, deswegen seh ich mich dennoch als Anfänger. Dass ich damit mal dazu komme ein Handfasting zu leiten, hätte ich auch nie gedacht und genau da war es dann auch, dass ich keinerlei Quellen genutzt habe - klar über Handfasting-Rituale selbst ja, und Anregungen hab ich mir da generell auch geholt, eben weil ich so theoretisch herangehe.

Aber meine Intuition meinte eben ich sollte noch was besonderes hinzufügen und das Wasser ist vollkommen auf 'meinem eignen Mist' gewachsen, wie man so schön sagt. Ein rein intuitives Werk.

Balinus

Beitrag von Balinus » Mo 16. Feb 2015, 21:41

Rein Intuitives ist oft viel kraftvoller und ohne Intuition geht sowieso nichts in der Magie. Ich bin auch ein mehrheitlicher Theoretiker. Und obwohl ich ja fünf bis sieben Jahre als Druide praktisch für eine Gruppe fungiert habe, hab ich auch erst einmal in meinem Leben ein Handfasting geleitet und das zig Jahre nachdem ich als Druide aufgehört habe. Ich hatte schon Wochen vor dem Handfasting Vorbereitungen getroffen. Hab die Stunden davor mich mental drauf vorbereitet. Aber eben viel zu verstandesgemäß. Als das Ritual beginnen sollte war fast alles weg. Nur mein Rythualrahmen stand noch. Der Rest war Chaos im Kopft. Verstandesgemäßes Durcheinander. Blackout. Ich konnte ja jetzt keinen Rückzieher machen. 50 Leute warteten auf mich. Inklusive meiner Priesterhilfe, die ja wissen wollte was sie dann tun soll und ihre Handlungen waren ja auf meine abgestimmt. Ich hab dann einfach tief ein und ausgeatmet, bin wortlos ruhig den Kreis abgeschritten, hab meiner Hilfe kurz gesagt : Sei einfach intuitiv. Und hab dann selbst nicht anderes gemacht. Bin einfach meiner Intuition gefolgt. Niemand der Gäste hat gemerkt, das es intuitiv war. Die dachten alle im Nachhinein, das wäre genau so geplant gewesen.

Cyrano
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Beitrag von Cyrano » Mo 16. Feb 2015, 21:45

Oh ja, dass kommt mir bekannt vor. Bei mir war es auch viel spontaner gelaufen als ich mir des zurechtgeplant habe. Aber keiner hat etwas gemerkt.

Mein Problem ist glaube ich ein wenig, des ich mir weniger zutraue, als ich ggf. schaffen kann. Dadurch versuch ich vieles einfach nicht. Ich bin ein recht zweifelnder Mensch geworden, vor allem in Richtung der Selsbtzweifel. Leider.

Balinus

Beitrag von Balinus » Mo 16. Feb 2015, 21:52

Ich kenne Selbstzweifel auch zur genüge. Aber du wie auch ich haben doch an Ereignissen erkannt, dass man viel schaffen kann, wenn man ausgeglichen ist. Am ausgelichen werden muss man halt immer etwas arbeiten.

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